
Das Handwerk der Pecherei wird ausschließlich mit der Schwarzföhre (Schwarzkiefer) betrieben: Es werden von der Rinde der Schwarzföhre ca. 3 cm eingeritzt und danach wird ca. 2–3 mm tief in das Holz reingehobelt. Dadurch werden die Harzkanäle kontrolliert geöffnet und das Harz (Pech) kann in das Pechhäferl rinnen. Daraus werden dann der Pechbalsam (Pechsalbe), die Pechseife und andere Produkte hergestellt. Zusätzlich wird im Oktober das Scherpech geerntet. Dieses wird per Hand mit dem „Krickerl“ heruntergekratzt und fällt dann in den „Scherschurtz“. Anschließend wird es ca. 1–2 Jahre zu Räucherharz getrocknet. Bei diesem Kurs erfahren die Teilnehmer*innen Wissenswertes zur Herstellung, Ernte und Wirkungsweise der Pechprodukte. Zusätzlich wird das theoretische Wissen bei der Herstellung dieser Hausmittel praktisch angewandt.
Zusatzinformationen
Maximale Teilnehmer*innenzahl: 12 Personen
Anmeldung
Datum: 19.6. – 20.6., jeweils von 9,30 – 16,30 Uhr
Ort: Österreichisches Freilichtmuseum Stübing, Enzenbach 32, 8114 Stübing (Steiermark, Nähe Graz)
Seminargebühr: 220 Euro
Telefon: +43-3124/53700
E-Mail: freilichtmuseum@museum-joanneum.at
Anderes: Anmeldung bis 17.06.2026 erforderlich!